HoodySCHUH - Der Sportschuh aus Deutschland

Als Auftakt seiner politisch motivierten Aktivitäten und erstes konkretes Beispiel seines sozialmarktwirtschaftlichen Engagements bringt HOODY.DE einen in Deutschland hergestellten Fußballschuh auf den Markt. Der Prototyp dieses Schuhs wurde im Frühjahr 2008 in Gegenwart der herstellenden Meisterbetriebe aus Rheinland-Pfalz von den regionalen Amateur-Fußballern Hannes Wolf (ASC 09 Dortmund) und Dimitrios Kalpakidis (TuS Eving-Lindenhorst Dortmund) sowie Ex-Schalke-Profi Yves Eigenrauch getestet.


Die Entwicklung des Schuhs wird wissenschaftlich von Peter Lange, Fußballlehrer und Dozent an der Fakultät für Sportwissenschaften der Ruhr-Universität Bochum, und einem orthopädischen Facharzt begleitet. Ziel der Zusammenarbeit ist es, einen in Deutschland konzipierten und produzierten Ganzleder-Sportschuh zu entwickeln, der sich trotz des Einsatzes hochwertigerer Rohstoffe preislich mit den Top-Produkten bekannter Markenanbieter, die jedoch „Made in China“ sind, messen kann.

Warum wir das machen

Mit der Oleco GmbH, dem Stammhaus der Zukunftsmarkte HOODY.DE, haben wir seit 2003 rund 800.000 Kunden mit Schmalband-Internetzugängen zu fairen Preisen versorgt. Dabei mussten wir eine erschreckende Tendenz zur Abzocke des "kleinen Mannes" feststellen: Unangekündigte Tariferhöhungen durch bestimmte Provider führten zu Telefonrechnungen von bis zu mehreren hundert EURO von Alleinerziehenden, Hartz-IV-Empfängern und ähnlichen "Verlierern" unserer Gesellschaft. Leider lässt unsere Gesetzgebung augenblicklich nicht zu, dass der Anbieter zur Sammelrücküberweisung gezwungen wird, was eine öffentliche politische Debatte notwendig macht.
Wir haben die Urheber solcher Betrügereien identifiziert, angeprangert und weitestgehend die zuviel belasteten Beträge aus unseren Werbeeinnahmen an die Abgezockten zurückerstattet. Da wir den Konsumenten so häufig als Opfer der Habgier Einzelner erleben mussten, haben wir mit dem "HOODY" die Idee eines "Robin Hood des Internets" geboren.
Daher gehen zukünftige Produktentwicklungen von Oleco/HOODY.DE auch in die softwareunterstützte Betrugsprävention und die anwaltliche Unterstützung der Konsumenten.

Der Schuh

Der HoodySCHUH ist als erster Wachrüttler für die Öffentlichkeit zu verstehen. Mit ihm soll gezeigt werden, dass es auch heute noch möglich ist, in Deutschland wettbewerbsfähig zu produzieren. Denn: Unreflektiertes Konsumieren fördert die Verschiebung der Vermögen von arm nach reich und bedroht dadurch unser gesamtgesellschaftliches Gefüge (wirtschafts- und sozialpolitisch). Darüber hinaus wird auch die Umwelt viel stärker belastet: Am Produktionsort im Entwicklungs- oder Schwellenland durch kaum oder gar nicht vorhandene Arbeits- und Umweltschutz-Vorschriften sowie durch die unnötig langen Transportwege.

Bilder von der Herstellung des HoodySchuhs.

Ein Schuh geht um die Welt

Ein Schuh, der eine "Reise" um den ganzen Globus gemacht hat, bevor er im Laden steht - das hört sich zunächst spannend an, ist aber die traurige Realität der meisten auf dem Markt befindlichen Sport- und Fußballschuhe, die unter einer übertrieben globalisierten Arbeitsteilung produziert werden. Solche Schuhe bestehen aus Komponenten aus aller Herren Länder und werden dann – teils sogar von Kinderhand – für ca. 5 Euro in einem Billiglohnland gefertigt. Schließlich steht der zumeist qualitativ eher minderwertige Schuh aus Kunststoff-Materialien zu Preisen zwischen 30 und 200 Euro in den Regalen der hiesigen Händler. Daran verdienen wenige viel („Marken-Anbieter“, Zwischenhändler) und viele wenig (die Produktionsmitarbeiter). Weiteres Ergebnis: Der Konsument – z.B. auch unsere Kinder - geht mit einer ungesunden „Qualmsocke“ vom Platz, die Umwelt wird durch unnötige Transportwege und sozial- und umweltschädliche, weil nicht reglementierte Herstellungsverfahren belastet.

Regionale Wirtschaftsförderung

Hoody.de, der Robin Hood der Telekommunikation, wird hier ein "regionaler Player" und möchte mit dem HoodySCHUH beweisen, dass es auch anders geht. Mittelfristiges Ziel soll es sein, in Deutschland Betriebe in verschiedensten Branchen zu unterstützen, um die Arbeit und den Ertrag zu allen zurück zu bringen, die heute nur noch konsumieren „dürfen“. Darüber hinaus geht es auch darum, teilweise über Jahrhunderte in bestimmten Regionen unseres Landes gewachsenes Wissen und hier vor allem auch handwerkliche Erfahrung für unsere Gesellschaft zu erhalten. In unserem Beispiel mußten wir lernen, daß die ehemalige deutsche Schuhproduktions-Hochburg Pirmansens in Rheinland-Pfalz nach dem Weggang der Firmen und Arbeitsplätze mit großen wirtschaftlichen Problemen zu kämpfen hat. "Unsere" HoodySCHUH-Produzenten sind klassische Familienbetriebe, die sich heute vor allem mit Musterschuh-Entwicklung und Orthopädie-Schuhproduktion über Wasser halten. Unternehmer, die jeden Mitarbeiter oft jahrelang kennen und sich für jeden verantwortlich fühlen. Die im Zweifel persönlich Zurückstecken, um nicht entlassen zu müssen. Ganz andere Bedingungen als gewöhnlich in unserer heute leider zunehmend konzerngeprägten Wirtschaftsstruktur, in der das Entlassen von Mitarbeitern vorstandsseitig ohne Not auch in Tausender-Dimensionen verkündet wird - schließlich mehrt das perverserweise über die zu erwartenden besseren Erträge die persönliche Situation (Stichwort "Optionen") und man ist es schließlich nicht, der in die Gesichter der Betroffenen blicken muss...

Jeder Arbeitsplatz, der durch den bewußten Konsum eines deutschen Produktes erhalten werden kann, erhält die regionale Vielfalt und Wirtschaftskraft unseres Landes. Ein Blick in die neuen Bundesländer zeigt, wie ganze Regionen zuerst wirtschaftlich "versteppen" und dann in der Folge die jüngeren Bewohner einer anderen Arbeit am anderen Ort hinterher ziehen. Zurück bleiben die Alten und Kranken - und mittelfristig eine sterbende Gemeinde oder Stadt.

Wissen und Erfahrung erhalten

Durch die gefühlte Bedrohung des hier handwerklich tätigen Mittelstandes stehen diese Betriebe auch heute schon vor Nachwuchsproblemen. Facharbeiter, die verrentet werden,  nehmen ihr Wissen und Können mit in den Ruhestand, bevor sie es an die nächste Generation weitergegeben haben. Denn wer lernt heute noch "Schuhmacher"? Die jungen Leute haben Angst davor, mit einer solchen Ausbildung in die vorgezeichnete Arbeitslosigkeit zu gehen, wenn der eigene Betrieb dann doch irgendwann schließen muss. Die Folge: Die Jugend lernt "auswärts", denn der wirtschaftliche Wandel vom Produktionsstandort ist wie vielerorts noch im Gange. Die Jungen verlassen scharenweise ihre Heimat und kehren erwartungsgemäß auch nicht mehr zurück, weil sie entweder keinen qualifizierten Arbeitsplatz finden oder sich ein neues Leben in der Ferne eingerichtet haben. Auch so entsteht regionaler "Wandel" und auf die Dauer ist die Region tot.

"Werte" kann man kaufen

Jede Kaufentscheidung, die wir treffen, ist somit auch eine (wirtschafts-)politsche Entscheidung. Und eine für Werte: In was für einer Welt will man leben? In einer Vielfalt von Marken und damit (zumeist mittelständischen) Unternehmen, die - in der Fläche angesiedelt - für eine auch regional gleichmäßig(er) verteilte Wirtschaftskraft stehen? Für Individualität im besten Sinne: Indivduelle Verantwortlichkeit für das eigene Unternehmen und jeden einzelnen Mitarbeiter, wirkliche Wertschöpfung und damit Einkommen vor Ort, kurze Arbeitswege (Ressourcenschonung), eingebettet in familiäre und freundschaftliche Strukturen, die es ermöglichen, jedem seinen Platz und eine Funktion in der Gesellschaft zu schaffen und damit ein menschenwürdiges und durch eigenes Einkommen unterhaltenes Leben zu ermöglichen. Wer gegen Anonymität und persönlichen Egoismus konsumieren möchte, muss bewußt kaufen und hinterfragen, woher ein Produkt kommt und wie es dort entstanden ist. Und durch diesen Anspruch auch im Handel ein neues Bewußtsein dafür schaffen, dass man einem nicht alles verkaufen kann. Gehen Sie doch mal zu "Wir hassen teuer!" und fragen Sie nicht nur nach den Produkteigenschaften, sondern wo die dort angebotenen Geräte hergestellt werden. Außer Fragezeichen in den Gesichtern werden sie keine Antwort bekommen.

Darum suchen wir für dieses erste Projekt natürlich den Kontakt zum Sport-Fachhandel oder dem klassischen Schuhgeschäft.

Über Oleco

Die kostenlose Software "Oleco netLCR" ist ein Programm der Oleco GmbH, Dortmund. Der Low-Cost-Router (LCR, Versionen für Windows, Mac und Linux), die OlecoFreemail und die Oleco-Sicherheitssoftware für Privatkunden zählen im Jahresmittel rund 200.000 aktive Nutzer. Der Low-Cost-Router wurde in den letzten Jahren durch namhafte PC-Redaktionen empfohlen. Oleco erhielt den Isidor Award 2003 für die Version Oleco Pro 2.08, und das Konzept wurde beim Dortmunder start2grow-Wettbewerb 2003 ausgezeichnet.

Ansprechpartner für weitere Informationen

Boris Edelhoff; Geschäftsführer, b.edelhoff@hoody.de, und
Marion Edelhoff, Marketing-Leitung, m.edelhoff@oleco.de
Tel.: 0231.222 85 66, Fax: 0231.222 85 67
Oleco GmbH, Rheinlanddamm 201, 44139 Dortmund  

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