Hoodys Welt
An dieser Stelle wollen die Redakteure des HoodyTeams Themen präsentieren, die in dieser Gesellschaft in Schieflage geraten sind oder die im Gegenteil lobenswert sind.
Leider ist es so, dass überwiegend mehr Subjekte aus Wirtschaft und Politik schamlos dem kleinen Mann die letzten Cents aus der Tasche ziehen. Die angewandten Mittel schwanken zwischen kriminell und unmoralisch. HOODY.DE will zeigen, dass es sich lohnt, dagegen verzugehen - insbesondere, wenn man eine große Gemeinschaft ist.
Dazu braucht man Solidarität, die leider auch mit Hilfe der modernen Medienwelt verlorengegangen ist.
HOODY.DE - der Robin Hood des 21. Jahrhunderts
Robin Hood ist ein englischer Volksheld, ein Geächteter, der - der Legende nach - von den Reichen stahl und den Armen gab. Er wird auch "Robin von Locksley" genannt. Seine Braut Lady Marian (engl. Maid Marian) soll ein Mündel des Königs gewesen sein. Mit seinen Gesellen lebte er der Erzählung nach im Sherwood Forest in der Nähe von Nottingham. Weit verbreitet wurden Robin Hoods Legenden durch das Kinder- und Jugendbuch The Merry Adventures of Robin Hood (1883) des amerikanischen Dichters Howard Pyle (1853–1911).
Am 15. März wurde in der Online-Ausgabe des Spiegels ein interessanter Artikel mit dem Titel "Forscher findet Hinweis auf Robin Hood" veröffentlich. In dem Artikel werden neue Details über den Rächer der Armen enthüllt: Der britische Kunsthistoriker Julian Luxford von der schottischen Universität St. Andrews glaube, in einer lateinischen Randnotiz eines britischen Mönches aus dem Jahr 1460, einen Hinweis auf den legendären Robin Hood gefunden zu haben. Sie könnte belegen, dass Hood später lebte als bislang angenommen. Dieser zufällige Fund des Spezialisten für mittelalterliche Manuskripte ist die einzige (bisher entdeckte) historische Aufzeichnung, die in England gefunden wurde. Demnach habe Robin Hood in der Zeit von König Edward I. (1239-1307) gelebt. Alle anderen Hinweise darauf, dass es Robin Hood tatsächlich gab, stammten aus Schottland.
Luxford ist der Überzeugung, dass der Fund einmalig und ein seltener Beleg für die kirchliche Sichtweise des gesetzlosen Robin Hood sei. Denn die Notiz lautet: "In dieser Zeit hat nach Meinung des Volkes ein gewisser Gesetzloser namens Robin Hood zusammen mit seinen Komplizen in Sherwood und anderen gesetzestreuen Gegenden Englands mit fortgesetzten Räubereien sein Unwesen getrieben." Das Verhältnis der Geistlichen zu diesem Gesetzlosen sei nicht gerade positiv gewesen genauso wenig wie die Beziehung Robin Hoods zum Klerus.
Jedoch ist ja heute ebenfalls bekannt, dass die christlichen Institutionen auch in dieser Zeit selten die Interessen des Volkes vertreten haben. "Dessen Brot ich ess, dessen Lied ich sing" war eher das Leitmotiv.
Insofern sieht HOODY.DE sich nicht im Widerspruch zu seinem großen Vorbild:
- Den Betrügern auf den Fersen sind und den Betrogenen und Leidtragenden zur Hilfe eilen
- Faire Dienstleistungen bieten und den Gesetzlosen und ihren Räubereien ein Ende bereiten
- Abzockern das Handwerk legen
